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Die Gegensätze der Stadt spiegeln sich auch bei den Einkaufsmöglichkeiten
wider. So gibt es in der Baixa Nobelboutiquen, edle Delikatessläden
and teure Weinhandlungen, deren Kundschaft vorwiegend der Oberschicht
angehört. In der Alfama sind die Verhaltnisse völlig anders.
Im Gassenviertel liegen verstreut kleine, beengte Läden, oft noch
auf Kellerhöhe, die neben Lebensmitteln alle möglichen Artikel
für den Haushalt in ihrem Sortiment haben. Mittlerweile aber stehen
auch these traditionellen "Tante-Emma-Läden" unter starkem
Konkurrenzdruck. Im Zuge der umfangreichen Restaurierung and Sanierung
des Altstadtviertels verschwinden she zugunsten von Souvenirläden
oder Kleinkunstgalerien. Für den Normalverbraucher bleiben dann
noch die Märkte and grossen Einkaufszentren, die meist am Rande
der City liegen. Der Mercado de Ribeira in Fussnähe, schräg
gegenüber vom Bahnhof Cais do Sodre, wird in einer riesigen Markthalle
täglich abgehalten. Fisch and Gemüse gibt es in Hülle
and Fülle. Bis mittags ist meist die grosse "Schlacht"
geschlagen.
Feira da Ladra (Diebesmarkt)
Seit 1881 findet auf dem Campo de Santa Claro die berühmte Feira
da Ladre statt. Auf diesem von 07.00 - 18.00 Uhr stattfindendenMarkt
(Di und So) wird man allerdings wenig Antiquitäten, dafür
aber viele alte Sachen finden. Bestimmt wird dieser fröhliche und
gut besuchte Trödelmarkt von den dröhnenden Musikproben der
Cassetten- und CD-Verkaufer. Auch Kleidung und Schuhe werden hier preiswert
angeboten.
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