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Trotz des latenten Verkehrschaos' wirkt Lissabon für eine Großstadt ungewöhnlich friedfertig. Mit seinen unendlich vielen Cafés und Restaurants, Kiosken und Esplanaden, den zahlreichen attraktiven Geschäften, Galerien, Monumenten und Museen macht die Stadt es dem Besucher leicht, sich von ihrer Atmosphäre und ihrem Licht auch während eines Kurzaufenthaltes bezaubern zu lassen. Die schönste Zeit dafür ist das Frühjahr oder Ende September/Anfang Oktober, dann ist das Licht besonders sanft, und die Temperaturen lassen die Schritte nicht so bald schleppend werden. Der Monat August ist traditionell der Ferienmonat der Portugiesen, das hat den Vorteil, das die Stadt realtiv leer ist, man sich schneller von einem Ort zum anderen bewegen kann, allerding den Nachteil, ein recht untypisches Lissabon zu erleben.

Old quarters of Castelo

Erste Station für Lissabon- Neulinge ist die Alfama. In der romantischen Altstadt hat sich seit dem Mittelalter kaum etwas verändert: Winzige Plätze und Häuschen, von denen der Putz blättert - ein Labyrinth von Gassen und Treppen steigt terrassenförmig vom Tejo auf. Hier gibt es selbstverständlich auch ein Fado-Museum. Klettern Sie auf das Castelo de Sao Jorge: Von der auf einem Hügel gelegenen Burg haben Sie den vielleicht besten Blick über die Stadt. Voller Restaurants, Bars und Fado-Häuser steckt das Künstler- und Vergnügungsviertel Bairro Alto mit einer der besten Nightlife-Adressen, dem legendären Nachtclub Frágil.


Alfama

Baixa

Die Baixa (Unterstadt) ist das ehemalige Viertel der Handwerker und Kaufleute. Den leckeren Portwein besorgen Sie sich am besten in der Rua Augusta, einer beliebten Flaniermeile mit zahllosen Straßenkünstlern und fliegenden Händlern. Richtig großstädtisch mutet Lissabon auf dem Rossio-Platz am Rande der Baixa an. Hier befinden sich das Nationaltheater und jede Menge Cafés (ein absolutes Must ist das "Nicola"). Nach einer angemessenen Stärkung fahren Sie mit dem Elevador de Santa Justa, einem antiken Fahrstuhl von Eiffel oder einem seiner Schüler, hinauf in die Höhe, um die Aussicht zu genießen. Eigentlich verbindet der Fahrstuhl ja Unter- und Oberstadt, Chiado, doch wegen der letzten Restaurierungsarbeiten nach dem verheerenden Brand im Jahr 1988 ist der Übergang derzeit nicht zu benutzen. Daher der kurze Umweg zur nächsten Verschnaufpause, dem "A Brasileira", dem ehemaligen Stammcafé von Fernando Pessoa, Portugals bedeutendstem Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Echte Fans sollten auch einen Blick in das ihm zu Ehren eingerichtete Museum werfen.



Baixa/Rua Augusta, one of Lisbon's busiest quarters. Many commuters who cross the Tagus pass through here every day on their way to work. It is also one of the city's biggest traditional shopping districts. Almost completely destroyed by the earthquake in 1755, the quarter was rebuilt by Marquês de Pombal, thus earning the name of Baixa Pombalina. The original uniform, rectilinear architecture is still evident today. The names of the streets parallel to Rua Augusta still allude to the traders and craftsmen based in the area since the Age of Discoveries.


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